Mit Zwischenmahlzeiten gegen das Leistungstief

Man kennt das: Jeder Tag hat seine Höhen und Tiefen. Aber nicht jeder weiss, warum das so ist. Schon was vom Circadian-Rhythmus gehört? Bekannter ist er unter dem Namen Biorythmus. Als eine Art innere Uhr, lässt er das Pendel unserer Leistungsfähigkeit mal nach oben, mal nach unten ausschlagen. Am Morgen wird der Körper aktiviert. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigt. Man hat einen ersten Leistungshöhepunkt. Bis zum späten Vormittag fallen beide Werte dann ab, um am Nachmittag den ersten Tiefpunkt zu erreichen. Danach ein neuerlicher Leistungsanstieg bis zum frühen Abend und dann der Abfall zum zweiten Tiefpunkt in den Nachtstunden. Die höchste Leistungsfähigkeit erreichen wir also gewöhnlich am Vormittag und am frühen Abend. Körpertemperatur, Aufmerksamkeit sowie unser Ruhepuls stehen dann in einem optimalen Verhältnis zueinander. Interessant: Nach Mitternacht fällt der Biorhythmus unserer Aufmerksamkeit drastisch ab. Zwischen 3 und 4 Uhr morgens nimmt die Zahl der Verkehrsunfälle statistisch um das 16fache zu. Die innere Uhr bestimmt unseren Tagesablauf weit mehr als viele annehmen. Und sie wird auch in größerem Maße von unserer Ernährung beeinflusst, als den meisten bewusst ist.