Kreatin - Unentbehrlich im Energiestoffwechsel

Kreatin ist eine biologische Verbindung der Aminosäuren Arginin, Methionin und Glycin. Der Organismus kann Kreatin in Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse herstellen. Zusätzlich wird Kreatin über die Nahrung aufgenommen - beim Verzehr von Fleisch und Fisch. Wissenschaftler stellten bereits im vergangenen Jahrhundert fest, dass das Fleisch von wilden Füchsen zehnmal mehr Kreatin enthält als das von gezüchteten Tieren. Im menschlichen Organismus sind insgesamt rund 120 Gramm Kreatin gespeichert. Der größte Teil befindet sich als Kreatinphosphat im Muskel und dient als Energiedepot. "Verbrauchtes" Kreatin wird als Kreatinin über den Urin ausgeschieden. Je mehr vom Grundstoff Kreatin vorhanden ist, desto länger kann der Muskel auf hohem Niveau Leistung erbringen - ohne dass eine laktatbedingte Übersäuerung mit entsprechendem Leistungsabfall entsteht.