Geschichte und Entwicklung

Geschichte und Entwicklung

Die Wurzeln des Skatens können bis in das Jahr 1760 zurückverfolgt werden. Ein Belgier montierte Metallräder an Stahlkufen von Schlittschuhen und unternahm erste Gleitversuche... Die Renaissance der "Rollen in einer Reihe" wurde 1980 in Minneapolis, USA von Eishockey-Spielern als eine neue Methode des Sommertrainings eingeleitet. Von den vier offiziellen Disziplinen des Inline-Skatings - Inline-Hockey, Aggressive-/Stunt-, Fitness- und Speed-Skating - erlebt das Fitness-/Freizeit-Skating den eigentlichen Boom. Ca. 90% aller Aktiven sind Freizeit- und Fitness-Skater, diese Disziplin bildet somit den Schwerpunkt des Inline-Skatings. Das Speed-Skating ist die Wettkampfform des Fitness-Skatings, mit Geschwindigkeiten von über 60 km/h. Veranstaltungen wie Volksläufe über kürzere Strecken, aber auch über die Halbmarathon- und Marathondistanz nehmen immer mehr zu. Die genaue Zahl der Aktiven lässt sich aber nur vermuten, da der Großteil nicht in Verbänden organisiert ist. Eine gute Schutzausrüstung sollte für jeden Skater selbstverständlich sein. Sie besteht aus Helm, Handgelenk, Knie- und Ellenbogenprotektoren. Für Beginner empfiehlt es sich unbedingt, die ersten Schritte in einer der vielen Skate-Schulen zu absolvieren. Skaten bleibt im Vergleich zu anderen Funsportarten nicht nur auf die jüngeren Altersklasse beschränkt. Fast die Hälfte der Aktiven macht die Gruppe jenseits der Fünfundzwanzig aus, wobei Frauen und Männer gleichermaßen vertreten sind.