Ernährungstipps

IS-Ausdauerexperte Dipl. oec. troph. Uwe Schröder Uwe Schröder

1. Nach jedem Trainingsabschnitt, insbesondere nach der abendlichen Trainingseinheit, noch eine kleine Mahlzeit einnehmen. Es sollte nicht gerade die Schweinshaxe oder Salami-Pizza sein. Ein Teller Spaghetti, eine Portion Milchreis oder 1-2 Scheiben (Vollkorn-)Brot mit fettarmem Belag, Konfitüre oder Honig sind vorteilhaft. So können die Glykogendepots schnell wieder aufgefüllt werden.

2. Rechtzeitig und ausreichend trinken. Prüfen Sie regelmäßig Ihren Urin. Ist er morgens nach einem abendlichen Training konzentriert (stark gefärbt), kann ein Wasserdefizit vorliegen. Ist er hellgelb, ist der Wasserhaushalt wahrscheinlich ausgeglichen. Mit unausgeglichenen Flüssigkeitsverlusten zu trainieren, bedeutet immer, auf Substanz zu trainieren.

3. Mischen Sie gekeimten Weizen oder andere Getreidekeimlinge in Ihr morgendliches Müsli. Durch das Keimen wird der Vitamin-Gehalt der Getreidekörner erhöht.

4. Bevorzugen Sie als Brot, Reis oder Teigwaren Vollkornprodukte. Diese enthalten reichlich komplexe Kohlenhydrate und die gleichzeitig zur Verstoffwechselung notwendigen B-Vitamine und Mineralstoffe.

5. Wenn Sie auf ein niedriges Sportgewicht achten wollen, zum Beispiel als Läufer, und deshalb weniger essen, sollten Sie neben den kohlenhydratreichen Lebensmitteln täglich fettarme Milch und Milchprodukte wie Kefir, Joghurt oder Quark in den Speiseplan integrieren. Bei zu geringer Nahrungszufuhr wird immer Körpereiweiß zur Energiegewinnung herangezogen. Langfristig kann sich hierdurch unter Umständen eine mangelnde Regenerationsfähigkeit, gekoppelt mit abnehmenden körpereigenen Abwehrkräften, entwickeln, wenn nicht für einen regelmäßigen Ersatz gesorgt wird.